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Artikel erschienen am 1.9.2008

Tagsüber keine Prostitution mehr in der Gerhard-Domagk-

Ab heute ist die Gerhard-Domagk-Straße auch tagsüber zum Sperrbezirk erklärt worden. Mit dieser Maßnahme reagiert die Bezirksregierung Köln kurzfristig auf die Beschwerden der dortigen Anlieger, Firmen und Institutionen. Stadt und Polizei kündigten an, die Einhaltung der neuen Regelung zu überwachen.

 

Die Einrichtung des Sperrbezirks ist das Ergebnis eines gemeinsamen Gespräches der Bonner Stadtverwaltung und Polizei mit der Bezirksregierung Köln vom 14. August. Als Übergangslösung schlug Oberbürgermeisterin Dieckmann diese Maßnahme vor. Die Gesprächspartner sind sich nach eigenen Angaben einig, dass es in Zukunft zu einer Verlagerung des Bonner Straßenstrichs aus dem jetzigen Bereich an einen geeigneten Standort kommen muss. Alle bisher diskutierten alternativen Standorte sind aus Sicht der Stadt jedoch nicht optimal. Die Suche nach einer für alle Betroffenen akzeptablen Örtlichkeit werde deshalb fortgesetzt.

Regierungspräsident Hans Peter Lindlar vertrat nach dem Gespräch die Ansicht, dass die neue Regelung für die Gerhard-Domagk-Straße nur eine Übergangsregelung sein kann. Stadt, Polizei und Bezirksregierung seien sich einig, dass auf längere Sicht nur ein anderer Standort in Frage kommen kann. "Die Stadt Köln hat in der Vergangenheit eine ähnliche Situation sehr gut gelöst. Ich bin mir sicher, dass dies auch in Bonn gelingen kann", so Lindlar.

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